Fast auf ,,halbem Wege" zwischen Budapest und dem Plattensee zieht der schimmernde Wasserspiegel des Velence-Sees. Mit seinen Rohrinseln, den miteinander verbundenen, dichten Schilfrohrflächen, den an der Nordseite aufragenden Bergen und sanft ansteigenden Hügeln befindet sich im mittleren Teil von Westungarns. Durch die günstigen geographischen und klimatischen Gegebenheiten, die große Zahl an Sonnenscheinstunden, die hervorragenden Bade-, Wassersport- und Angelmöglichkeiten sowie die für Ausflüge wie geschaffene Umgebung ist der Velence-See ein beliebter Ausflugs- und Erholungsort für Hunderttausende.
Seine besonders reiche Tier- und Pflanzenwelt sowie die einzigartigen Naturwerte ziehen Interessenten und Forscher von weither an. Die an Fischen und Wild reiche Umgebung wurde bereits von den Menschen der Urzeit entdeckt und als Siedlungsort gewählt. Archäologische Funde belegen, daß die Siedlungen der Menschen in der Stein-, Kupfer-, Bronze- und Eisenzeit in Form eines Kranzes auf den Velence-Bergen angelegt wurden. Spuren von Steinzeitmenschen wurden in den nahe gelegenen Ortschaften Csákvár, Lovasberény, Pákozd, Nadap, Sukoró, Agárd und Velence entdeckt.