Die Ortschaft liegt am Rande des Grabens von Mór, im nordwestlichen Vorraum des Vértesgebirges im Komitat Fejér. Der Wildbestand der Wälder der Umgebung ist reich, im Fremdenverkehr der Gemeinde spielt der Jagdtourismus eine überwiegende Rolle. Die ersten Bewohner von Pusztavám waren überwiegend Ungarndeutsche. Es ist kein Zufall, dass die Gemeinde sogar jetzt eine deutsche Nationalitätensiedlung ist, wo die Traditionen über die Volkskunstensembles beispielhaft gepflegt werden.
Der Anglertourismus auf der Basis des gut funktionierenden lokalen Anglervereins spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle. Auch der Weintourismus entwickelt sich gut, weil der von hier stammende Wein den Ruf der Weinbaugegend von Mór stärkt. Pusztavám erwartet die Besucher im ganzen Jahr, besonders anlässlich der herausragenden Veranstaltungen. Die Reihe der Großveranstaltungen wird in Pusztavám mit der Woche des Faschings eröffnet, deren letztes Programm der berechtigterweise berühmte und besuchte schwäbische Ball ist. Mitte Juni laufen die Dorftage in Verbindung mit der Kirmes an Sankt Antons Tag, darauf folgen die Herbstkirmes am 21. Sonntag nach Pfingsten und die Weinlesetage am letzten Wochenende von September.